Musealer burmesischer Belu - Burmesische Opferschrein Statue aus dem 18. bis 19. Jh.

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Art.Nr. CAAC-1493

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Diese wundervolle heute nahezu unmöglich zu erhaltende museale, antike und originale Tempel Statue hat ihren Ursprung in Burma wo sie um 1700-1800 aus einem Stück gefertigt wurde. Um 1975-1985 gelangte die Statue nach Thailand. Am 23 Februar 1988 wurde die selbige dann in einem renommierten Antikhandel in Bangkok von einer deutschen Sammlerin entdeckt und erworben. Noch im gleichen Frühsommer wurde die Figur offiziell aus Thailand nach Deutschland importiert.

 

Bei der 130 cm hohen und 50 cm breiten sowie 50 cm tiefen humanoide Gestalt deren Gesicht eines Ogers gleicht handelt es sich um einen tief im burmesischen Volksglauben verwurzelten burmesischen Belu (Dämonen Gottheit), der in der Hocke mit einem erhobenen und einem gesenkten Arm etwas vornübergebeugt dargestellt ist.

 

Die reichverzierten Stäbe in der Hand haltend stellen zusammengefügt eine Stabwaffe dar, können jedoch ebenso einzeln an der Figur angebracht werden um die für einen Belu üblichen Heiligen Waffen zu symbolisieren. Dreht man jedoch den Stock der linken Hand nach hinten stellt der Belu einen Dämonen Trommler dar.

 

Die 24 Karat vergoldete und mit roten, grünen und diamantfarbenen Intarsien versehene Stupa Flammenkrone weist kunstvoll und sehr filigrane Schnitzereien auf.

 

Das ebenso kunstvoll mit Schnitzereien und unzähligen farbigen Intarsien versehene, vergoldete Gewand / Langarmjacke weist auf jeder Schulter filigran aus dem Holz herausgearbeitete Fackeln auf.

 

Die gleiche filigrane und detaillierte Verarbeitung spiegelt sich in der über die Taille gezogene reich verzierte Bande wieder.

 

Die Intarsien sowie die Schnitzereien am Kragen sowie an der Beinscherpe weisen sehr dekorative Blumenmotive auf.

 

Hinten am Rücken sowie am Hinterteil des Belu befindet sich keine Vergoldung oder Verzierungen. Holznägel sowie eine am Hinterteil befindliche bearbeitete Stelle im Holz lassen auf eine Restaurierung vermuten. Jedoch ist der nicht verzierte Rücken mit ein weiteres Indiz darauf dass es sich bei dieser Figur um einen Figur eines Opferschreins gehandelt hat.

 

An den Handgelenken sind entweder Armbänder oder aufwändige Manschetten aus dem Holz herausgearbeitet worden.

 

Die geschnitzten Merkmale akzentuieren in wundervoller Art und Weise das ogerähnliche Gesicht des Belu. Die Pupillen der Augen sind in schwarzem Lack über eine geschnitzte Ausbuchtung gemalt.

 

Über den Augen machen geschnitzte pelzartige Erweiterungen die Augen bedrohlicher und die aus Perlmutt bestehende Zahnreihe weist zwei Reißzähne, die sich über die Unterlippe erstrecken auf. Diese unterstreichen das leichte sardonische Grinsen des Belu.
Die Lippen selbst sind mit Rotlack versehen.

 

Die Figur steht erhöht auf einer Stammbasis die noch leichte Spuren des ursprünglichen Rotlacks aufweisen.

 

Dem Belu werden bis heute hinein von den altgläubigen Bamar Opferdarbietungen in Form von Blüten und Früchten (diese Symbolisieren Popa Medaw) gereicht um seinen Zorn zu besänftigen und so Pechsträhnen, Krankheiten oder anderes Übel zu lindern und/oder abzuwenden.

 

Es gibt verschiedenartige Belu Darstellungsformen die einen werden als Pan-kike Belu bezeichnet, sie haben grade Zähne, sind Menschen fressend, und meist bösartig. Wehrendessen die anderen, die sogenannten Panswé Belu darstellen, die geschwungene oder hakenförmige Zähne aufweisen und Blumen und Früchte fressend sind, diese Belu sind meist wohlwollend. Beide Arten sind Oger ähnliche homanoide Gestalten deren Geschichten in den buddhistischen Schriften wiederzufinden sind.

 

Jedoch sind selbst die Pan-kike Belu nicht immer voller Zorn und Grauen.
Ein jeder Belu wird zu einem wohlwollende Belu sobald sich die Geschichte um die berühmte von ihm geliebte Popa Medaw dreht. Popa Medaw ist auch bekannt als Königin-Mutter von Popa, Dame von Popa oder Mei Wunna. Sie zählt zu den Natur Geistern von Myanmar.

 

Darüber hinaus gibt es den Belu in zwei weiteren Darstellungsformen. Zum einen gibt es den Stadt-Belu dessen Kopfschmuck eine juwelenbesetzten Spitze aufweist und zum anderen gibt es den Dschungel-Belu dessen Kopfschmuck eher Flach und geblümt ist.

 

Den Belu findet man u. a. in den Yama Zatdaw, dem inoffiziellem nationalen Epos Myanmars. Er handelt sich hierbei um die burmesische Version des Ramayana. Es gibt neun bekannte Stücke des Yama Zatdaw in Myanmar. Der burmesische Name für die Geschichte selbst ist Yamayana, während zatdaw sich auf das gehandelte Stück bezieht oder ein Teil der Jataka-Erzählungen des Theravada-Buddhismus ist.

 

Das heutige burmesische Ramayana ist stark vom Ayutthaya-Königreich beeinflusst. Die ethnische Mon Anpassung von Ramayana ist bekannt als "Loik Samoing Ram", die 1834 n. Chr. Von einem buddhistischen Mönch namens Uttama geschrieben wurde. Es ist offensichtlich, dass "Loik Samoing Ram" hauptsächlich von der burmesischen Version stammt.

 

Ebenso gibt es heute noch den in Burma häufig aufgeführten Oger-Tanz / Belu-Tanz, der vor allem ein Tanz der bösen Macht und Kraft darstellt.

 

Dieses Exponat stammt aus einer renommierten deutschen Sammlungsauflösung. Die Exponate dieser Sammlung sind allesamt exquisite Einzelstücke die über Jahrzehnte in ganz Asien zusammengetragen wurden und von ihren vorherigen Besitzern nach Deutschland überführt und seither mit viel liebe gepflegt wurden.

 

Eckdaten:
Art: Burmesischer Belu /
Farbe: Gold
Material: Massiv Holz, Blattgold Lack und Intarsien
Alter: 18. bis 19. Jahrhundert – Burma


Maße:
Höhe: 129 cm
Breite: 53 cm
Tiefe: 50 cm

 

Zustand:

Die Statue weist ihrem Alter entsprechende Spuren auf. Ebenso wurde diese teilweise über die Jahre seit ihrem Bestehen teilweise restauriert. Dennoch befindet die Statue sich in einem sehr guten Zustand.

 

Es sind nur wenige ähnliche Exponate in bestehenden Sammlungen bekannt, u. a. befindet sich eine wesentlich kleinere jedoch ähnliche Statue in der Burma Art Collection der Northern Illinois University.



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