Originale thailändische Wächterstatue - Yaksha - Sahassa Deja - 20. Jahrhundert - 157 cm

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Art.Nr. CAAC-1473

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Originale thailändische Wächterstatue - Yaksha - Sahassa Deja -  20. Jahrhundert - 157 cm

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Die thailändische Wächterfigur wurde aus massivem und schwerem Holz gefertigt. Die Rüstung sowie der Wächterstab ist unzähligen verschiedenfarbigen Glassteinen deren Fassung aufwendig und filigran aus dem Holz geschnitzt sind versehen. Darüber hinaus weist die Rüstung Florale Schnitzereien auf. Als Farbe wurde hochwertiger Lack sowie Blattgold verwendet

 

Die Figur selbst wurde Anfang bis Mitte des 20. Jahrhundert gefertigt und von einer Sammlerin direkt in Thailand in einem Antikgeschäft erworben und in den 80 Jahren nach Deutschland importiert.

 

Bei der thailändischen Wächterfigur handelt es sich um den Yaksha namens Sahassa Deja.

 

Er ist ein Verbündeter Ravanas und hat enorme Macht der durch seine 1000 Gesichter und 2000 Hände über leben oder Tot entscheiden kann. Durch den von Brahma erhaltenen Segen gewinnt er jeden Krieg den er führen muss. Er ist ebenso der weißfarbige König von Peangtarn.

 

Bei den Yakshas (Thai: ยักข์ auch ยักษ์) handelt es sich um Naturgeister oder Götter niederen Ranges im Hinduismus sowie im Buddhismus. Im Allgemeinen gelten sie als Hüter.

 

Der Name Yaksha bedeutet in der Sprache der Thai „Riese“.

 

Die thailändischen Yakshas werden bereits in dem thailändischen Ramakian das eine lokale Ableitung des altindischen Epos Ramayana ist erwähnt. Das Ramayana entstand im 3. Jahrhundert v. Chr. und wurde von Valmiki, einem Gelehrten niedergeschrieben, der als Eremit in den Wäldern des heutigen Chitrakut (Distrikt Banda in Uttar Pradesh) gelebt hatte.

 

Im späten 1. Jahrtausend wurde das Epos von Händlern über Südchina nach Südostasien getragen und wurde auf diese Weise auch in Thailand bekannt.

 

In der thailändischen Version des Ramayana, dem Ramakian wird vom Kampf der Guten (Prinz Rama) gegen die Bösen (die Yakshas, die unter König Thotsakan, dem „Zehnköpfigen“ auf der Insel Lanka leben) erzählt.

 

Nach der endgültigen Zerstörung Ayuthayas im Siamesisch-Birmanische Krieg 1764–1769 gingen alle früheren thailändischen Fassungen des Ramakien für immer verloren. Der größte Teil der in den Tempeln und Palästen verteilten Sammlungen wurden Opfer der Flammen. Ein Glück das die Thai die Tradition der mündlichen Überlieferung weiterhin pflegten und es daher noch einige Gelehrte gab, die das Ramakien nacherzählen konnten.

 

1782 wurde Bangkok zur neuen Hauptstadt erklärt. Mit der Verlegung der Hauptstadt wurden die Arbeiten an der ersten Neuausgabe des Ramakien während der Regierungszeit von König Taksin angefangen.

 

Eine komplett neue Version des Ramakien entstand jedoch erst in der Zeit von Rama I, im Jahr 1785.

 

Das Ramakian von König Phra Phutthayotfa (Rama I.), mit immerhin rund 52.000 Versen gilt als eines der Meisterwerke der thailändischen Literatur und wird bis heute hinein noch in den Schulen des Landes gelesen und gelehrt.

 

Es ist ein fester Bestandteil der thailändischen Kultur und zählt zur kulturellen Identität der heutigen Thai.

 

Es existieren jedoch darüber hinaus weitere und ältere Werke als die Neuversion des Ramakien das um 1785 entstand. So zum Beispiel gibt es das aus dem 14. Jahrhundert stammende thailändische Werk Traibhumikatha „Predigt über die drei Welten“ das heute überwiegend unter der Bezeichnung Traiphum Phra Ruang bekannt ist.

 

Darin dienen die Yakshas dem Gott Indra, welcher sich selbst auf dem Dach des Berges Meru in der Welt der Sinnlichkeit (Kamaphum) in der Region der Devata befindet.

 

Bezeichnet werden dort 28 in Kriegsrüstung gekleidete Yaksha-Könige die Ihren Gott als Berater beiseite stehen.

 

Der Name Yaksha bedeutet in der Sprache der Thai „Riese“. So ist es kein Wunder das diese oftmals als Beschützer / Wächter von Tempeln und/oder Palästen in übergröße dargestellt sind.

 

Sie sind auf Wandmalereien (zum Beispiel im Wat Phra Kaeo in Bangkok) und Reliefs (152-teiliges Relief entlang der Umfassungsmauer des Ubosot im Wat Pho, Bangkok) verewigt.

 

Ebenso bewachen lebensgroße Yakshas paarweise die Eingänge zu den wichtigsten Wat (Tempel) des Landes.

 

So zum Beispiel wird der Königstempel des alten Königspalast, der Wat Phra Kaeo, der auch als Tempel des Smaragd-Buddha Bekanntheit erlangt hat von den 12 Riesen (Yaksha) Wächter namens Girithorn, Giriwan, Wirunhok, Mangkornkan, Jakkawatr, Ussakan Mala, Suriyaphop, Inthrachit, Wirun Jambang, Maiyarap, Sahassa decha und Ravana bewacht.

 

Am Flughafen Suvarnabhumi befindet sich ebenso eine Darstellung mit Yakshas.

 

Dieses Exponat stammt aus einer renommierten deutschen Sammlungsauflösung. Die Exponate dieser Sammlung sind allesamt exquisite Einzelstücke die über Jahrzehnte in ganz Asien zusammengetragen wurden und von ihren vorherigen Besitzern nach Deutschland überführt und seither mit viel liebe gepflegt wurden.

 

Der Zustand der Figur ist dem Alter entsprechend gut und ist auf den Artikelbildern im Original dokumentiert. 

 

Dieses Exponat stammt aus einer renommierten deutschen Sammlungsauflösung.
Die Exponate dieser Sammlung sind allesamt exquisite Einzelstücke die über Jahrzehnte in ganz Asien zusammengetragen und von ihren vorherigen Besitzern nach Deutschland überführt wurden oder durch aufkauf von Sammlungsauflösungen erworben wurden.


Eckdaten:
Art: Yaksha
Farbe: Bunt mit Gold
Material: Massivholz, Blattgold und Thailack 
Alter: Anfang bis Mitte 20. Jahrhundert - Thailand

Maße:
Höhe: 157 cm
Breite: 53 cm
Tiefe: 35 cm

Für weitere Fragen zu diesem Produkt stehen wir Ihnen gerne via E-Mail, Telefon oder persönlich in unserm Ladengeschäft zur Verfügung.