Originaler koreanischer Sutra Pult – Kyongsang - Mitte 20. Jahrhundert

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Art.Nr. CAAC-1617

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Originaler koreanischer Sutra Pult – Kyongsang - Mitte 20. Jahrhundert

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Originaler koreanischer Sutra Pult – Kyongsang - Mitte 20. Jahrhundert

Originaler koreanischer Sutra Pult – Kyongsang - Mitte 20. Jahrhundert


Originaler koreanischer Sutra Pult – Kyongsang / Gyeongsang

Dieser alte, gleichermaßen schöne, koreanische buddhistische Schreib- und Lesepult wurde u. a. aus dem massiven Holz der Zelkova serrata gefertigt es besticht durch seine außergewöhlich schönen Proportionen sowie durch  seinen von Hand gemalten Hofszenen aus der korianischen Lyrk. 


Die Form der Tischbeine wird als Tigerbein bezeichnet. Die Bedeutung des Tigers (kor. horangi) steht im koreanischen Schamanismus für die Boten der Berggeister.


Alles in allem handelt es sich hierbei um ein sehr dekoratives, aus dem 20. Jahrhundert stammendes Möbelstück, dass mit gekonntem Auge gefertigt wurde.


Der Erhaltungszustand dieses Möbelstücks ist aufgrund des Alters gut, es weist einige wenige Gebrauchsspuren im Lack auf.



Nutzung und Beschreibung von koreanischen Schreib-, Lese- und Sutrapulten

Ein Schreib- und Lesepult wird im koreanischen als Seoan bezeichnet. Hierbei handelt es sich um recht kleine und niedrige, meist sehr schlicht und schmucklos gehaltene Pulte, deren Tischplatte keine Seitenflügel (Aufwölbung) aufweisen.


Ein Seoan wurde im Sarangbang eines koreanischen Hanok (Bezeichnung für ein traditionelles koreanisches Haus) aufgestellt. Die Schlichtheit dieses Möbelstücks ist, wie auch bei den meisten Möbelstücken die ihren Platz in einem Sarangbang fanden bewusst gewollt. Ein Möbelstück sollte die Gelehrten nicht durch seine Verzierungen bei ihren Studien und in ihrer Konzentration ablenken.


Ein Kyongsang wiederum, so werden die Schreib- und Lesepulte der buddhistischen Mönche genannt, ist im unterschied zu den Seonan meist mit aufwendige Schnitzereien und Verzierungen versehen. Ebenso weisen die Tischplatten Seitenflügel (Aufwölbung) auf.


Die koreanischen Schreib- und Lesepulte waren stark an die damalige aufklappbare Form der Bücher und/oder den Schriften und Sutras angepasst. Die Seitenflügel der Tischplatten dienten dazu, dass die Seiten der Sutras den Mönchen beim lesen nicht vom Tisch fielen.


Die Front eines Seoan oder Kyongsang weisen in den überwiegenden Fällen Fächer und/oder kleine Schubladen auf um dort die benötigten Schreib- und Leseutensilien zu verstauen.


Das Kyongsang fand anfangs alleinig in den Räumen und Kloster der koreanischen Mönche seine Verwendung. Gegen ende der Choson-Zeit jedoch zählte dieses Möbelstück zu den Standard Möbelstücken eines Sarangbang.

 

Eckdaten:
Art: Korea Sutra Pult / Kyongsang / Gyeongsang
Farbe: orange-gelblich Handbemalt mit dunkelbraun lasierten Beinen
Material: Zelkova serrata
Alter: Mitte 20. Jahrhundert


Maßangaben:

Höhe: 42,5 cm
Breite: 103,5 cm
Tiefe: 36,5 cm


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