Museale antike koreanische Gyeonggi-do Bandaji | Gyeonggi-do Kommode aus Zelkova um 1860

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Art.Nr. CAAC-1562

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Museale antike koreanische Gyeonggi-do Bandaji | Gyeonggi-do Kommode aus Zelkova  um 1860

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Museale antike koreanische Gyeonggi-do Bandaji | Gyeonggi-do Kommode aus Zelkova um 1860

Gyeonggi-do Kommode / Gyeonggi-do Bandaji

Die Truhe ist aus massiver Zellkova Ulme hergestellt worden und stammt aus dem Norden der Provinz Gyeonggi-do die an Nord Korea angrenzt. Sie wurde um 1860 hergestellt  und ist ein einzigartiges Stück, ein echtes museales Sammlerstück, das im Handel nur noch sehr selten bis nicht mehr zu finden ist.

Es handelt sich hierbei um ein Gyeonggi-do Bandaji, das aus dem massiven und schweren Holz der japanischen Zelkova gefertigt und mit den für die Region Gyeonggi-do vorkommenden traditionellen  Metallbeschlägen versehen ist.

Die koreanische Kommode / Truhe hat eine besonders schöne rotbraune Lackierung. An der Front befindet sich ein großer runder Beschlag. In der Mitte des Beschlages befindet sich die Schließvorrichtung die mittels eines original erhaltenen Schlosses verriegelt werde kann.

Des Weiteren befinden weisen die Beschläge der Front buddhistische Symbole auf.

In der Mitte der Beschläge  sind die Scharniere waagerecht zum öffnen der Truhe angeordnet. Nimmt man die Schliessvorrichtung ab lässt sich die Front nach vorn öffnen. Die Scharniere der Truhe sind sehr geschickt in die Beschläge eingearbeitet, sodass man sie auf den ersten Blick nicht wahrnimmt.

Neben den zahlreichen Eckbeschlägen und Verzierungen seitlich an der Front sowie am Boden der Truhe, hat die Truhe  auf der rechten und linken Seite nochmals jeweils einen Metall Griff die zum Transport der Truhe gedient haben.


Im Inneren wurde das Bandaji nachträglich mit Alcantara Polsterstoff ausgekleidet.


Diese Art der Kommoden/Truhen wurde seinerzeit meist als Aufbewahrungsort von Büchern genutzt, vermutlich rührt daher auch die eher ungewöhnliche Kommoden- / Truhentür, die ebenso als Klappe angesehen werden kann. Die Tür/Klappe befindet sich in der oberen Fronthälfte und wird nach unten aufgeklappt.

Dieses Gyeonggi-do Bandaji ist ein sehr schönes koreanisches Möbelstück, dass jedem Raum einen gewissen Charme verleiht und die Aufmerksamkeit durch die Beschläge und schöne rotbraune Lackierung dezent auf sich zieht.

Die Bezeichnung Gyeonggi bedeutet wörtlich übersetzt „Gebiet in der Umgebung (畿gi) der Hauptstadt (京 gyeong)“.

Das Gebiet um den Han-Fluss gehört zu den frühesten Siedlungsgebieten in Korea. Die ältesten archäologischen Besiedlungsspuren der Alt- und Jungsteinzeit weisen dies nach. Seit Beginn unserer Zeitrechnung gehörte das heutige Gyeonggi zum Baekje-Reich. Große Teile wurden um 405 von Goguryeo erobert. Als die Goryeo-Dynastie gegründet und Kaesŏng (heutiges Nordkorea) zur Reichshauptstadt wurde, gewann diese Region an zentraler Bedeutung. Im Jahr 995 wurde Gyeonggi zum ersten Mal von König Seongjong in das Verwaltungssystem eingegliedert und erhielt seinen jetzigen Namen. Mit der Verlegung der Hauptstadt nach Hanyang (Seoul) bei der Gründung der Joseon-Dynastie gewann die Provinz fortan noch mehr an Bedeutung. Es änderte sich einige Male die Verwaltungsgliederung und die Provinz erlang allmählich den heutigen Umrisses.



Eckdaten:
Art: Korea Kommode / Gyeonggi-do Bandaji
Farbe: Rotbraun - Lack
Material: massiv Holz – Ulme (Zelkova serrata) mit Metallbeschlägen
Alter: um 1860

Maßangaben:
Höhe: 82 cm
Breite: 86 cm
Tiefe: 42 cm

Für weitere Fragen zu diesem Produkt stehen wir Ihnen gerne via E-Mail, telefonisch oder persönlich in unserem Ladengeschäft zur Verfügung.