Originaler Khotan Teppich mit buddhistischer sowie Granatapfel und Floraler Musterung Grauweiß / Lachsrot - Spätes 19. bis frühes 20. Jh.

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Art.Nr. CAAC-1526

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Originaler Khotan Teppich mit buddhistischer sowie Granatapfel und Floraler Musterung Grauweiß / Lachsrot - Spätes 19. bis frühes 20. Jh.

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Originaler Khotan Teppich mit buddhistischer sowie Granatapfel und Floraler Musterung Grauweiß / Lachsrot - Spätes 19. bis frühes 20. Jh.

Dieser wunderschöne antike Khotan-Teppich wurde im späten 19. bis frühen 20. Jahrhundert von Hand geknüpft.

 

Im papyrus- bis grauweißgrundigen Mittelfeld sind in Lachsrot Granatapfelmuster dargestellt, der Granatapfel ist in China Granatapfel wegen seiner vielen Kerne das Symbol für Fruchtbarkeit und Kinderreichtum. In der persischen Dichtung hingegen steht der Granatapfel metaphorisch für die weibliche Brust sowie für eine gesunde Gesichtsfarbe. An den Rändern der Kopfseite des Mittelfeldes befinden sich darüber hinaus Vasen Symbole. Die Blattmuster der Granatäpfel sind in Form des Baum des Lebens angeordnet der als Symbol für die direkte Verbindung zwischen Himmel und Erde steht.

 

Die Bordüre wiederum ist von einer mehrfarbigen schmalen Mittel Borte eingefasst deren inneres ein florales Muster (vermutlich Geißblatt) aufweist.

 

D ie darauffolgende Hauptborte weist ein zu dem Gesamtteppich harmonisierendes florales buddhistisches Muster auf. Das Muster selbst erinnert an die drei Lotussitze der buddhistischen Tempelkunst. Es stellt den Buddha dar der von beiden Seiten von Bodhisattvas flankierte ist.

 

Alles in Allem handelt es sich bei diesem Teppich um ein sehr wertvolles und optisch anmutendes Exemplar das sich durch seine harmonische Gestaltung in jede Art von Wohnstil positive untersteichend einfügt.

 

Die wertvollen Teppiche aus Khotan (die im heutigen autonomen Gebiet Xinjiang / China liegt) sind verwoben mit einer Geschichte, die sowohl geheimnisvoll als auch bezaubernd ist. Sie haben Ihren Ursprung entlang der Seidenstraße, die ihre größte Bedeutung zwischen 115 v. Chr. und dem 13. Jahrhundert n. Chr. erlangte. Diese Handelsroute war die Hauptschlagader die das Mittelmeer auf dem Landweg über Zentralasien mit Ostasien verband und auf dieser nicht nur Kaufleute, Gelehrte und Armeen reisten, sondern auch Fortschritt, Religionen und ganze Kulturen gelangten dieser Hauptroute von Ost nach West und umgekehrt.

 

Die Stadt Khotan (heute Xinjiang, China) befand sich im östlichen Turkestan auf der Seidenstraße.. Turkestan befand sich an einem Drehpunkt an dem sich die Seidenstraße nach Süden Richtung Indien, nach Norden Richtung Zentralasien und nach Westen nach Richtung Persien, Anatolien und Europa verzweigte. Die Stadt selbst, die am südlichen Rand des Tarim-Beckens lag galt eine der Haupthandelszentren.

 

Es wird angenommen, dass die ältesten Siedler, überwiegend Indo-Europäer und Perser die sich seiner Zeit mit den türkischen Nomaden im Krieg befanden um 1000 v. Chr. in Ostturkestan einfanden.

 

In einem Gedicht/Epos das aus dem persischen Buch der Könige "Shahnameh“ stammt wird erwähnt, dass die Siedler in den tiefliegenden Gebieten des weitläufigen Wüstengebiets lebten und den Buddhismus aus Indien annahmen. Mehr als tausend Jahre existierte Khotan als ein buddhistisches Königreich bevor die Muslime es im Jahre 1006 eroberten. Bereits zu jener Zeit war Khotan für seine hervorragende Kunsthandwerkskultur zu der insbesondere die Seiden- und Teppichweberei zählte berühmt.

 

Khotan-Teppiche zeichnen sich durch ihre individuellen und aus verschieden Regionen/Länder stammenden Musterungen aus. So weist ein Teppich meist Musterungen auf, die der Inspiration durch den Handel sowie den Durchfluss der verschienen Kulturen der Seidenstraße entspringt.

 

Die Musterung eines einzigen Khotan-Teppichs kann z. B. von Granatäpfeln über Medaillons bis hin zu buddhistischen, asiatischen persischen und indischen enthalten. Hinzu kommt die Kombination je nach alter und Variation aus blassen bis intensiven Farben.

 

Grade diese Vielfältigkeit macht diese Art der Teppiche so ansprechend und begehrt, da sie sowohl als zeitgenössische sowie als traditionelle Interieurs eingesetzt werden können.

 

Der Teppich stammt aus einer Sammlungsauflösung.


Eckdaten:

  • Herkunft: Khotan, heute Hotan, ist eine kreisfreie Stadt im Süden des Uigurischen Autonomen Gebiets Xinjiang im Nordwesten der Volksrepublik China.
  • Alter: Spätes 19. bis frühes 20. Jahrhundert
  • Zustand: Sehr gut bis gut, Ungereinigt, augenscheinlich wurde der Teppich im Laufe des 20. Jahrhunderts bereits restauriert bzw. aufgearbeitet.
  • Farben: Grund - Cremeweiß | Musterung - Lachsrot, Sand, Braun, Grau bis Graubraun.
  • Materialien: Wolle
  • Knotenanzahl: ca. 100.000 bis ca. 120.000 Knoten per qm

Maße:

  • Länge: 340 cm
  • Breite: 178 cm


Für weitere Fragen zu diesem Produkt stehen wir Ihnen gerne via E-Mail, Telefon oder persönlich in unserem Ladengeschäft zur Verfügung.